Der Wildapfel (Holzapfel) Malus sylvestris - Baum des Jahres 2013

Die Gattung Malus sylvestris (Wildapfel) umfasst 35 Wildarten, als Zierbäume werden aber nur knapp 10 Arten in unseren Gärten und Parkanlagen kultiviert. Dieses kleine Bäumchen mit ca. 10m Höhe und rundlicher Krone ist eine Zierde, im Frühjahr betört ein Wildapfel durch seine wundervolle Blütenpracht von weiß/rosa bis rot, ein Traum. Durch seine Anpassungsfähigkeit an Boden und Standort kann/sollte er überall gepflanzt werden. Im Herbst verzücken die Früchte mit Ihren prächtigen Farben, bis in den Winter hinein können diese „Früchtchen“ am Zweig hängen bleiben und dienen so den heimischen Tieren im Winter als Futter , für uns Menschen gibt`s Gelee. Man nimmt an, dass bereits jungsteinzeitliche Siedler begonnen hatten, Wildäpfel zu kultivieren, der bisher älteste Apfelfund ist 6000 Jahre und verkohlt. In sämtlichen alten Kulturen und Religionen hatte der Apfel tiefgreifende Bedeutungen u.a. für die Fruchtbarkeit und die ewige Jugend. Schon in der Antike war die verkleinerte Weltkugel als Herrschersymbol bekannt, wie etwa der „Reichsapfel“. Weil in China das Wort „ping“ sowohl für Apfel als auch für Friede steht, bedeutet dort ein Geschenk von Äpfeln „Friede sei mit dir“. „An apple a day keeps the doctor away“. Frische Äpfel enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und werden wie Apfelsaft oder Apfelschalentee als Harntreibenes Mittel bei Rheuma, Gicht – Blasen – und Nierenleiden verwendet.


„Einst hat ich einen schönen Traum,

da sah ich einen Apfelbaum.

Zwei schöne Äpfel glänzten dran.

Sie reizten mich, ich stieg hinan.“